Steuer-News

Bansbach Aktuell

Was sind die neuesten wirtschaftlichen, steuerlichen oder gesetzlichen Entwicklungen? Und was bedeuten diese für Sie und Ihr Unternehmen? Die Antworten erfahren Sie hier.

Gewerbesteuer: Bedeutendes Vorlageverfahren zur erweiterten Kürzung bei Immobilienunternehmen

Der Große Senat des Bundesfinanzhofs (BFH) soll entscheiden, ob eine grundstücksverwaltende Gesellschaft, die nur kraft ihrer Rechtsform gewerbliche Einkünfte erzielt, Anspruch auf die erweiterte Kürzung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 Gewerbesteuergesetz (GewStG) hat, wenn sie an einer gleichfalls grundstücksverwaltenden, aber nicht gewerblich geprägten Personengesellschaft beteiligt ist. Der IV. Senat des BFH hat diese Frage dem Großen Senat mit Beschluss vom 21. Juli 2016 vorgelegt (Az.: IV R 26/14). mehr

Steuerlich abziehbare Renovierungskosten beim Erwerb einer Eigentumswohnung / eines Gebäudes (anschaffungsnahe Herstellungskosten)

Bei Kauf einer Eigentumswohnung bzw. eines Hauses oder eines Betriebsgebäudes fallen nicht nur der Anschaffungspreis und Nebenkosten wie Notar und Grunderwerbsteuer an, sondern vielfach auch Kosten für Baumaßnahmen, wie beispielsweise für Renovierung. Ständiger Streitpunkt mit dem Finanzamt ist die steuerliche Behandlung dieser Kosten für die Baumaßnahmen. mehr

Grunderwerbsteuer: Keine Änderung der Grunderwerbsteuer bei Insolvenz des Käufers

Beim Grundstückskauf führt der Ausfall der Kaufpreisforderung aufgrund einer Insolvenz des Käufers nicht zu einer Änderung der Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer. Dies hat der Bundesfinanzhof mit Urteil vom 12. Mai 2016 (Az.: II R 39/14) klargestellt. mehr

Signale auf Halt - Wie ein Aktionsplan gegen Steuerschlupflöcher aussehen könnte

In einem Artikel von Norbert Hofmann zum Thema Base Erosion and Profit Shifting (BEPS) nimmt unser Experte WP/StB Dr. Bob Neubert Stellung zum im Oktober 2015 von der OECD vorgeschlagenen Aktionsplan gegen Steuerschlupflöcher. Den gesamten Artikel finden Sie in der Online-Ausgabe der gemeinsamen Wirtschaftszeitung von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten "Wirtschaft in Baden-Württemberg". mehr

Vorsteuerabzug: Rückwirkende Rechnungsberichtigung möglich

Ist die Eingangsrechnung nicht in allen Punkten vollständig und richtig, versagt die Betriebsprüfung regelmäßig den Vorsteuerabzug. Kann der Rechnungsaussteller die fehlenden oder unvollständigen Angaben berichtigen oder ergänzen - was bei älteren Rechnungen oft schwierig ist - bleibt für den Rechnungsempfänger die Belastung mit Zinsen nach § 233a Abgabenordnung (AO). Nach dem neuesten Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hat dieser zum Teil überbordende Formalismus voraussichtlich bald ein Ende. mehr

Rechnungsangaben: Bundesfinanzministerium äußert sich zur Postfachadresse

Mit der Februar-Ausgabe unseres Newsletters haben wir Sie über die Zulässigkeit einer Postfachadresse als Anschrift des leistenden Unternehmers informiert. Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte den Vorsteuerabzug verneint. Nachdem die Finanzverwaltung das betreffende Urteil für allgemein anwendbar erklärt hatte, äußert sie sich gegenüber der Bundessteuerberaterkammer nun erstmals zu den in der Praxis aufgekommenen Unsicherheiten. mehr

Einigung bei der Reform der Erbschaftsteuer

Sieben Stunden Verhandlungen hat es gebraucht, bis sich der Vermittlungsausschuss in der Nacht vom 21. zum 22. September 2016 auf ein gemeinsames Konzept zur Reform der Erbschaftsteuerbegünstigung für Unternehmensnachfolger geeinigt hat. Sehr viel hat sich zu dem vom Bundestag am 24. Juni 2016 beschlossenen Gesetz nicht geändert. Es wurden lediglich einige Anpassungen vorgenommen, das bisherige Konzept jedoch grundsätzlich beibehalten. Keine Änderungen gab es bei der Verschonungssystematik für große Unternehmen ab einem Wert von Mio. EUR 26. Die Abschmelzzone verläuft unverändert bis zu einem Wert von Mio. EUR 90. Des Weiteren bleiben gewerblich geprägte Personengesellschaften begünstigungsfähig. mehr

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